Produktdaten: Erheben und richtig auswerten

Intelligente und vernetzte Produkte müssen sorgfältig geplant werden, damit Sie das Beste aus ihnen herausholen können. Dafür bedarf es eine ausgereiften PLM-Strategie. Lesen Sie hierzu den Blog-Beitrag über Stefan Ellenrieder über die Rolle eines PLM für eine sinnvolle Digitalisierung. Wenn Sie Produkte mit dem Internet verbinden, erhalten Sie enorme Möglichkeiten der Datenerfassung. Ihre Produkte werden besser und Ihre Kunden zufriedener. Aber welche Daten sammeln Sie überhaupt und warum?

Traditionelle vs. moderne Datenerfassung

Bei der herkömmlichen Entwicklung von Produkten erfassen wir Daten in zwei Zeiträumen: Vor der Produkteinführung und nach der Nutzung des Kunden. Vor der Einführung, also in den Design-, Analyse-, Prototypen- und Testphasen, sammeln wir eine ungeheure Menge an Daten für unseren Iterationszyklus bis wir das Produkt als marktreif betrachten. Nun geht es in Produktion und landet im Anschluss beim Kunden. Daten erhalten wir nach Nutzung des Produkts in Form von Erfahrungsberichten, bei Reklamationsfällen oder, im äußersten Fall, bei der Rücknahme eines defekten Produkts.

Hier entsteht eine große Lücke des Datenflusses vom Produkt aus dem Feld zurück zum Unternehmen, welche es zu schließen gilt. Wir müssen damit beginnen, Daten zu jedem Zeitpunkt im Produktlebenszyklus zu erheben. Folgende Fragen lassen sich erst dann beantworten, wenn die Daten kontinuierlich fließen:

  • Wie oft wird das Produkt verwendet?
  • Unter welchen Bedingungen wird das Produkt verwendet?
  • Funktioniert das Produkt wie erwartet?
  • Haben wir in der Designphase etwas außer Acht gelassen?
  • Gibt es Hürden bei der Nutzung unseres Produkts?
  • Wie können wir das Produkt vor Ort aktualisieren, um dessen Lebensdauer zu verlängern?
  • Welche Intervalle zur Messung müssen wir für unsere Sensoren einstellen?
  • Bieten wir Kunden die Möglichkeit mit uns direkt zu kommunizieren?
  • Erheben wir die richtigen Daten?

Produkteinblicke durch Creo und ThingWorx

Smarte vernetzte Produkte übertragen Daten zurück zum Konstruktionsteam. Mithilfe der Creo Product Insight Extension können Konstrukteure diese Daten für ein weiterentwickeltes Design nutzen. Wichtig ist, dass wir Daten nicht allein von defekten Produkten bekommen, sondern auch von funktionierenden, um unser zukünftiges Produkt noch besser zu machen. Die IoT-Plattform ThingWorx macht es möglich. Statten Sie Ihr Produkt mit Sensoren aus und erheben Sie stetig Daten, welche zu Ihnen zurückfließen.

Einblicke in fortschrittliche Fertigungssysteme auf der NETWorx 18

Es wird Zeit Kunden zu begeistern. Seien Sie keine Arztpraxis, sondern ein fortschrittliches Unternehmen der diskreten Fertigungsindustrie, das ein Product-as-a-Service anbietet. Ändern Sie Ihre Denkweise über Produkte, denn Kundenzufriedenheit tritt erst dann auf, wenn Sie die Erwartungen übertreffen. Kommen Sie zur NETWorx, um den Wert von Daten zu erkennen und zu erfahren, wie Sie diese am besten nutzen. Lernen Sie die Prototyp-Fertigungslinie als Paradebeispiel im European 4.0 Transformation Center kennen.

Quelle:
https://www.ptc.com/en/cad-software-blog/are-your-scp-designs-collecting-the-right-data

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