Die Digitale Transformation beschleunigt die E-Mobilität

Die e.GO Mobile AG stellte am 4. Mai zum ersten Mal das Interieur des Elektro-Stadtfahrzeuges e.GO Life vor; ein fortschrittliches Beispiel für E-Mobilität. Der große Touch Screen mit dem Bosch-Body-Control-Modul-System ergänzt das ansonsten sehr einfache, funktionale Bedienkonzept. Die Robert Bosch GmbH liefert neben dem 48-Volt-Powertrain auch die Car-to-Cloud-Lösung für alle e.GO Fahrzeuge. Der e.GO Life wurde in kürzester Zeit in einem hochiterativen Entwicklungsprozess mit einer Industrie-4.0-Infrastruktur entwickelt, wodurch nur 30 Millionen Euro Entwicklungskosten verursacht worden sind. Er ist durch seinen kleinen, aber drehmomentstarken 48-Volt-Motor und seine relativ kleine Batterie mit 14,4 kWh besonders günstig. Der mit Thermoplast-Außenbauteilen beplankte Aluprofilrahmen verursacht außerdem geringe Herstellungskosten.

Das Fahrzeug, welches auf dem RWTH Aachen Campus entwickelt wurde, eignet sich als Zweit- und Drittfahrzeug für mehrköpfige Haushalte oder als Flottenfahrzeug und schöpft die natürlichen Vorteile des elektrischen Antriebs – überdurchschnittliches Drehmoment und gute Raumausnutzung – optimal aus. Er beschleunigt innerhalb von ca. 5,7 Sekunden von 0 km/h auf 50 km/h. Das Elektro-Stadtfahrzeug kostet in der Basisausstattung mit einer Reichweite von ca. 130 NEFZ (neuer europäischer Fahrzyklus) km voraussichtlich 15.900 Euro (vor Abzug der Elektrofahrzeugprämie). Mit zwei Zusatzbatterien und als 2+2-Sitzer erreicht das Modell eine Reichweite von 170 km NEFZ. Im Frühjahr 2018 läuft die Serienproduktion in Aachen an.

E-Mobilität durch die e.GO Mobile AG

Die e.GO Mobile AG ist ein Elektroauto-Startup zur Entwicklung und Herstellung von Elektrofahrzeugen mit Sitz im Cluster Produktionstechnik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Frühjahr 2015 gründete Prof. Günther Schuh das Unternehmen, nachdem er bereits 2009 die StreetScooter GmbH mit initiierte. Von diesen Erfahrungen profitieren die bisher 70 Mitarbeiter, die heute in agilen Teams daran arbeiten, Elektrofahrzeuge für den Kurzstreckenverkehr kostengünstig und kundenorientiert herzustellen.

e.GO auf Ihrem Schreibtisch

Aus einer frühen Planungsphase des e.GO Life gibt es eine AR-Experience, mit der Sie sich das Auto auf Ihren Schreibtisch holen können. Laden Sie sich dazu einfach die ThingWorx View App aus dem App Store, Play Store oder von Microsoft herunter und basteln Sie den ThingMark-Würfel.

e.GO AR Experience

Anhand der Thingworx View App können Sie die e.GO-Betriebsdaten einsehen, das Fahrzeug in Bewegung setzen und das 3D-Modell von allen Seiten betrachten. Hier bekommen Sie eine Idee davon, wie das Internet der Dinge bei der Entwicklung, Konstruktion und im Service eingesetzt werden kann. Erfahren Sie auf der NETWorx 17, wie Sie sich durch die IoT-Plattform ThingWorx einen Predictive Service und ein Closed-Loop-PLM erschließen.

Dr. Rupert Deger auf der NETWorx

Dass der Entwicklungsprozess des e.GO Life so kostengünstig und innerhalb dieser kurzen Zeitspanne von Statten ging, liegt zu einem großen Teil an der Industrie 4.0, deren Entwicklungen sich die e.GO Mobile AG für E-Mobilität zu Nutze gemacht hat. Auf der NETWorx 17 wird Dr. Rupert Deger Ihnen näher bringen, welchen Stellenwert die Digitaliserung für die e.GO Mobile AG hat und Sie wettbewerbsfähiger machen wird.

Quellen:
e-go-mobile.com/de/newspool/pressemitteilung-erste-vorserienversion-des-e.go-life-vorgestellt/
www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6250644863289827328/
www.thingworx.com/experience/

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